Dlouhý vrch (Langeberg)

Der langeberg liegt im Böhmischen Mittelgebirge etwa 5 km nördlich von Litoměřice.

Dlouhý vrch (Langeberg)

Eines der größten Felsmassiv im Böhmischen Mittelgebirge, das hauptsächlich aus Tephrits (Gipfeln) und Tephrits (Hängen) besteht, befindet sich ca. 5 km von Litoměřice entfernt. Der bewaldete Hügel mit einer Länge von etwa 5,5 km erstreckt sich von Norden nach Süden, etwa zur Hälfte erstreckt sich der anfangs schmale Teil nach Südosten und Südwesten und erreicht eine Ausdehnung, die ungefähr der Länge des Hauptkamms entspricht. Offenbar wurde es aufgrund seiner beträchtlichen Gliederung in mehrere separat benannte Untereinheiten unterteilt, die nordsüdlich aufeinander folgen Vrchovina (676 m. ü. M.) mit Špičák (608 m. ü.  M.) und Gipfel Babinský und Rýdečský (551 m ü. M.), gleichnamig Langeberg (655 m. ü. M.) und die Gruppe Panenský kámen (607 m. ü. M.). 

Der südlichste, südöstlichste Ausläufer bildet Křížová hora (590 m), mit dem hervorstehenden, von weitem sichtbaren Felseingang, genannt Krkavčí oder auch Kavčí vrch (500 m). Diese etwa 30 m hohe Felsformation, deren Ränder sich durch eine typische spaltende Abgeschiedenheit auszeichnen, hat auf ihrem Gipfel mehrere Aussichtspunkte, einschließlich der markierten Hauptaussicht, nach Südwesten gerichtet, mit Aussicht von Mělník durch Labe zu nahe Soví vrch oder Kočičí hrad – Kočka, Mostek, Litoměřice, Radobýl, Bídnici, Lovoš und Panorama der entfernteren Hügel von Košťálov zu Milešovka und Kletečná, teilweise von den nahe gelegenen Plešivec und Hradiště verdeckt, mit denen die Aussicht geschlossen wird. Der Felsen diente in der Vergangenheit als Übungswand für leitmeritzische Bergsteiger.

Der ganze ausgedehnte Hügel ist von vielen Waldwegen und Schotterstraßen durchzogen, durch die drei Wanderwege führen, die gelbe Markierung zwischen Staňkovice und Skalice Poustevná kreuzt sich am höchsten Punkt des Langeberges mit der Markierung blau, die von Lbín über den Kreuzberg nach Pohořany führt. Von der Kreuzung Tašov Ovčárna verläuft entlang des Fußes ein markierter Radweg, der schließlich die gelbe Markierung überschneidet und unter Panenský kámen auf der Straße in der Nähe von Myštice mündet.

Die sicherlich schönsten Partien dieses interessanten Hügels kann man auf dem Weg auf der gelben Markierung von Staňkovice, dem mächtigen felsigen Schutt mit erstaunlichen, altersgemäßen Buchensehen, zwischen denen sich ein paar dünne Bäche – die Anfänge des Chudoslavický Baches – verdrehen, ein wenig höher schweben an den Seiten der breiten Waldstraße einige turmförmige Felsformationen. Bei der Fortsetzung auf den Kreuzberg (Křížová hora) öffnen sich durch die frischen und älteren, sich ständig verändernden Schnittpunkte schöne Teilaussichten, westlich auf Varhošť und Radobýl, östlich auf das Třebušínská kotlina mit Kalich, Trojhora und weiter Sedlo. Von der blauen Markierung in Richtung Lbín, Homolka und Varhošť kann man auch einige weiter entfernte Hügel sehen: Radobýl, Hradiště, die Spitze von Lovoš und ganz im Hintergrund Hazmburk.

Die offenste Aussicht, auf Milešovka und den angrenzenden Teil des Mittelgebirges im Vordergrund mit Varhošť, ergibt sich aus Vrchovina, zu dem jedoch der markierte Weg nicht führt, es ist notwendig, den Waldweg zu benutzen und sich an der Karte zu orientieren. Anhänger der Geschichte, wenn auch der jüngsten, werden auf dieser Route in der ehemaligen Militärzone eine Reihe von Überresten verschiedener verfallener Objekte sehen. Von dem langsam wachsenden Hang hat man einen teilweisen Ausblick auf das nordöstliche Panorama der Hügel im Vordergrund mit Kukla und auf den Babinský vrch

Auf dem Langen Berg entspringen neben dem erwähnten Bach Chudoslavický auch einige weitere Flüsse, auf dem Westhang des Langeberges der Pokratický potok, auf dem Südhang des Panenský kámen der Bach Močidelský und unter dem Babinský vrch der Trojhorský Bach.

 

 

Karte